Erlebnispädagogik
 
         
 
Erlebnisintensive Selbsterfahrung
Wir nutzen gern verschiedene 'aufregende Aktivitäten', um psychotherapeutische Fragen einmal auf einem anderen Weg in den Vordergrund zu bringen. Hier nutzen wir die 'Kletterwand', Abenteuerwanderungen und regelmäßig auch den Hochseilgarten.
Gut gesichert in 12 Metern Höhe sieht vieles anders aus!

Der Hochseilgarten
Unser Hochseilgarten befindet sich im Hochschwarzwald und ermöglicht verschiedene Übungen in 8 bis 12 Metern Höhe auf 'wackeligen Balken und schwankenden Seilen'. Die Sicherheit ist gewährleistet, die Anlage wird regelmäßig TÜV-kontrolliert.
Der Verlust des "festen Boden unter den Füßen" aktiviert Angst, Aufregung und die für die jeweilige Person damit verbundenen Gefühle und Impulse. Die einen bemühen sich um eine coole Fassade (die "cowboy-Nummer") und um das Verbergen der Angst, andere spüren ihre Fluchttendenzen und möchten verweigern. Wir unterstützen dabei, ohne jeden Zwang oder Druck, dass jeder im eigenen Grenzbereich neue Erfahrungen sammeln und vielleicht auch einen anderen Weg im Umgang mit den eigenen Gefühlen erproben kann.


Über die 'broken bridge' läuft man den Weg zu sich selbst.!

 

 

Gemeinschaft und Hochseilgarten
Eine besonders wichtige Erfahrung ist auch die Gemeinsamkeit. Die Bewältigung aufregender Aufgaben als Gruppe beeinflusst sehr stark das Gruppenerleben und belebt die therapeutische Gemeinschaft.
Das Bedürfnis nach aufregenden Aktivitäten kann in einem objektiv ungefährlichen Rahmen gelebt werden, die Abenteuerlust unterstützt die Erfahrung von Beziehung und Bindung zu den anderen Gruppenmitgliedern.


Kontakt zur eigenen Angst ist auch Kontakt zur Kraft und Lebendigkeit.